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Hope's Angel

Ein Wochenende des Abschlusses und des Dankes: Meine Reise als Begleiterin bei Hopes Angel


Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und der Erfüllung schreibe ich diese Zeilen, um meine Erfahrungen und Emotionen während meines Abschlusswochenendes in St. Augustin bei Köln zu teilen. Dieses Wochenende markiert nicht nur das Ende meiner einjährigen Ausbildung zur Begleiterin nach dem Frühtod eines Kindes und nach pränatal medizinischer Diagnose bei Hope's Angels, sondern auch den Beginn eines neuen Kapitels in meinem Leben.


Die letzten Tage der Ausbildung waren unglaublich intensiv und tiefgreifend. Zusammen mit meinen Kolleginnen aus Deutschland und Österreich und auch unter der fachkundigen Anleitung von Birgit Rutz haben wir uns erneut mit Themen wie Sternenkindfotografie, Bestattung und realen Fallbeispielen auseinandergesetzt. Diese Fortbildung hat nicht nur mein Wissen und meine Fähigkeiten als Begleiterin erweitert, sondern sie hat auch mein Herz berührt und meine Empathie vertieft.

Es ist schwer in Worte zu fassen, wie wertvoll diese Zeit war. Die Fallbeispiele, die wir im Laufe der Zeit besprochen haben, haben uns nicht nur das fachliche Verständnis vermittelt, sondern auch die tiefen menschlichen Gefühle, die in solchen Situationen eine Rolle spielen. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, einfühlsam zuzuhören und Unterstützung in einer Zeit anzubieten, die von Trauer und Schmerz geprägt ist. Weiters haben wir alle wohl auch wieder ganz viel über uns selbst gelernt und durften in der Selbsterfahrung auch auf unsere eigene Geschichte zu dieser Thematik nochmals genau hinschauen.


Ein besonderer Dank gilt Birgit Rutz, der Leiterin von Hope's Angels, die mir die Möglichkeit gegeben hat, an dieser Ausbildung teilzunehmen. Ihr Engagement und ihre Hingabe, Familien in schweren Zeiten beizustehen, sind inspirierend. Das Stipendium, das ich von ihr erhalten habe, hat es mir ermöglicht, an dieser Ausbildung teilzunehmen und meine Berufung als Begleiterin zu verfolgen.

Aber das Wochenende war nicht nur von fachlichem Lernen geprägt, sondern auch von wertvollen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Zeit mit meinen Kolleginnen war gezeichnet von gegenseitiger Unterstützung und einem tiefen Verständnis füreinander. Wir haben gemeinsam gelacht, geweint und uns gegenseitig gestärkt. Diese Verbindungen sind für mich genauso wichtig wie das erlernte Wissen.



Und natürlich war auch noch ein kurzer Abstecher nach Köln möglich:


Als ich nach Hause zurückkehrte, fühlte ich mich erfüllt und bereit, meine Arbeit als Begleiterin beim Wandelstern mit noch mehr Mitgefühl und Empathie fortzusetzen. Die Erinnerungen an dieses Abschlusswochenende sowie an die gesamte Ausbildung werden mich auf meinem Weg begleiten und mich daran erinnern, warum ich mich für diesen wichtigen Beruf entschieden habe.

Ich danke Birgit Rutz, meinen Kolleginnen und allen, die diese Reise für mich möglich gemacht haben. PS: Danke auch an meine Familie der ich versprechen musste, mal eine Zeit lang keine neuen Ausbildungen anzufangen ;)


PS: Das wunderschöne Gruppenbild hat - Stefan Wiede gemacht.

Als Referenten haben im gesamten Kurs Susanne Bürger, Sandra Reinelt, Alexandra Kossowski von Leid und Freud und Stefan Wiede Fotografie sowie unser lieber Bestatter Florian von Kentrup Bestattungshaus mitgewirkt.


Du möchtest auch mit dabei sein? Ein paar Plätze sind noch offen im Januarkurs 2024:



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